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Die richtige Lagerung von organischem Peroxid

19.06.2024

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Die Wahrscheinlichkeit einer Peroxidzersetzung lässt sich minimieren, indem die Wärmeeinwirkung auf das Produkt begrenzt und Verunreinigungen vermieden werden. Die Temperaturkontrolle ist die wichtigste Maßnahme zur Qualitätserhaltung und Verhinderung einer unkontrollierten Reaktion.

Obwohl einige organische Peroxide sicher bei Raumtemperatur gelagert werden können, benötigen die meisten eine Form der Temperaturkontrolle. Die von den Aufsichtsbehörden maximal zulässige Temperatur ist die Kontrolltemperatur Tc. Diese Temperatur sowie die Notfalltemperatur (Tem, siehe Abschnitt „Temperaturkontrolle und -überwachung“ auf dieser Seite) werden aus dem SADT in der folgenden Tabelle abgeleitet.
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Für eine längere Haltbarkeit werden jedoch generell niedrigere Lagertemperaturen als die Kontrolltemperatur empfohlen. Bei dieser empfohlenen Lagertemperatur (Ts), wie auf dem Produktetikett angegeben, ist das Produkt stabil und der Qualitätsverlust minimal.
Da jedes organische Peroxid eine spezifische Lagertemperatur hat, konsultieren Sie bitte den Produktkatalog oder das jeweilige technische Datenblatt (TDS). Temperaturüberwachung und -kontrolle: Die Temperatur muss auf oder unter der empfohlenen Lagertemperatur gehalten werden; konsultieren Sie hierzu den Produktkatalog oder das TDS. Organische Peroxide sollten vor direkter Sonneneinstrahlung und allen anderen Wärmequellen geschützt werden. Besonderes Augenmerk sollte auf Folgendes gelegt werden: • Fenster (nicht empfohlen oder abzudunkeln), • Heizsysteme (z. B. Heizkörper, Warmwasserleitungen usw.).

Kühlräume sollten mit mindestens zwei unabhängigen Temperaturalarmen ausgestattet sein. Ein Alarm wird empfohlen, sobald die Lagertemperatur um 5 °C überschritten wird. In diesem Fall sollte der Lagerraum überprüft werden. Der Temperaturalarm sollte über eine Verzögerungseinrichtung verfügen, um kurzzeitige Temperaturanstiege, wie sie beispielsweise bei Inspektionen, Be- und Entladungen auftreten, zu berücksichtigen. Um eine mögliche Deaktivierung des Alarms zu verhindern, muss eine automatische Reaktivierung gewährleistet sein.

Nicht gekühlte Lagerräume sollten mit einem Alarm ausgestattet sein, der auf die Notfalltemperatur, jedoch nicht über 45 °C, eingestellt ist. Es ist unerlässlich, dass ein Signal des Alarmsystems jederzeit, auch nachts und an Wochenenden, wahrgenommen wird und entsprechend geschultes Personal alarmiert wird. Das Alarmsystem muss über eine redundante Stromversorgung verfügen.